Allgemeines · Technik
Funktionsbeschreibung
Wie eine Windwasserpumpe Wasser ganz ohne Strom fördert.

Überblick
So funktioniert die Windwasserpumpe
Bei Windwasserpumpen handelt es sich um Windmühlen, die konstruiert wurden, um Wasser mithilfe von Wind – ohne Strom oder Diesel – zu pumpen oder zu befördern.
Schon ab einer Windgeschwindigkeit von 4 m/s fängt das Windrad an, sich zu drehen. Diese Rotationsbewegung wird in einem wartungsarmen Getriebe in eine Hubbewegung umgesetzt. Windrad und Getriebe bilden eine Einheit, die sich automatisch auf der Turmspitze ausrichtet, um optimal im Wind zu stehen.
Die Pumpe ist mit einem Kolben und einem System aus Ventilen ausgestattet, die das Wasser durch die angeschlossenen Rohre an die Oberfläche in das Reservoir drücken. Gegen starken Wind sind die PE-Windräder durch ein automatisches Bremssystem geschützt; zusätzlich befindet sich an jedem Windrad ein manuelles Bremssystem am Fuße des Turms.
Im Detail
Wie funktioniert eine Wasserpumpe mit Wind?
Technik ohne Elektronik
Windwasserpumpen sind Windmühlen, die Wasser allein mithilfe von Wind – ohne Strom oder Diesel – pumpen. Dabei kommen herkömmliche technische Lösungen zum Einsatz, komplett ohne Elektronik und Computer. Unsere modernen Anlagen sind nach heutigem Stand der Technik optimiert, was sich in Qualität und Material widerspiegelt. Bauern, Vieh- und Fischzüchter haben dieses autarke System wiederentdeckt – für ein Stück mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern.
Vom Wind zur Hubbewegung
Schon ab 4 m/s Windgeschwindigkeit beginnt sich das Windrad zu drehen. Diese Rotation wird in einem wartungsarmen Getriebe in eine Hubbewegung umgesetzt. Windrad und Getriebe bilden eine Einheit, die sich automatisch auf der Turmspitze optimal im Wind ausrichtet. Die Hubstange leitet die Bewegungsenergie an die Hubkolbenpumpe weiter; die Kolbenstange verläuft geschützt in einem galvanisierten Stahlrohr vom Windrad bis zur Pumpe.
Pumpe & Ventile
Die Pumpe ist mit einem Kolben und einem Ventilsystem ausgestattet, das das Wasser durch die angeschlossenen Rohre an die Oberfläche in das Reservoir drückt. Ein großer Vorteil: Die Pumpe arbeitet auch bei geringem Grundwasserstand weiter, ohne dass die Gefahr einer Beschädigung durch Trockenlaufen besteht.
Über die Radhöhe hinaus
Das System befördert Wasser auch über die Höhe des Windrades hinaus. Dazu werden Rückschlagventile am Anfang der Rohre installiert, sodass Wasserverluste vermieden werden.
Sicherheit
Die PE-Windräder sind gegen starken Wind durch ein automatisches Bremssystem geschützt. Zusätzlich befindet sich an jedem Windrad ein manuelles Bremssystem am Fuße des Turms, um das Windrad abbremsen und blockieren zu können – für eine sichere Funktion der Windwasserpumpe.
Mehr über die Technik erfahren?
Wir erklären Ihnen gern, wie sich die passende Windpumpe für Ihren Standort auslegen lässt.
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